Download Aufklärung: Lehrbuch Germanistik by Peter-André Alt PDF

By Peter-André Alt

Gängiges Prüfungsthema: die Literatur Gottscheds, Klopstocks, Lessings und ihrer Zeitgenossen. Die Literatur der deutschen Aufklärung gilt als Wegbereiter der Klassik. Dozenten legen großen Wert auf Kenntnisse zu den historischen, philosophischen, sozial- und ideengeschichtlichen Grundlagen der Epoche. Hier setzt das bewährte Lehrbuch an und stellt alle Gattungen, die wichtigsten Autoren und ihre Hauptwerke vor. In der three. Auflage aktualisiert und in neuer Rechtschreibung.

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Die biblische Erzählung bildete für Lessing kein Dogma, sondern einen potentiellen Gegenstand philologischer und historischer Betrachtung; dem orthodoxen Gedanken der Verbalinspiration, der im Wortlaut der Schrift einen von Gott gestifteten verbindlichen Sinn erkennt, konfrontierte Lessing damit (durchaus im Sinne von Reimarus) eine historisch-philologisch begründete Bibelkritik, deren Methode sich erst im 19. Jahrhundert allmählich durchsetzte (Reimarus’ Fragmente in I Lessing G, Bd. VII, 313–604; vgl.

Hintergrund dieses Vorgangs war ein Lehrverbot nach einem Disput mit den orthodoxen Stadtgeistlichen Leipzigs, die sich durch einige beißende Sottisen gekränkt fühlten, welche Thomasius in seinen »Monatsgesprächen« gegen sie gerichtet hatte. Die »Monatsgespräche«, die zwischen 1688 und 1690 zwölf Mal im Jahr erschienen, bilden ansatzweise bereits eine Vorform der aufgeklärten Moralischen Wochenschriften, deren für die erste Hälfte des 18. ). Thomasius’ Periodikum bietet im Rahmen von Gesprächsfiktionen, die nach dem Muster der humanistisch-barocken Dialogerzählungen (Castiglione, Gracián, Harsdoerffer) gestaltet sind, populäre Darstellungen von aktuellen wissenschaftlichen und philosophischen Themen, spart dabei nicht mit satirischem Witz und folgt einem breit gefassten pädagogischen Vermittlungskonzept, das Aufklärung als handfestes Geschäft der vergnüglichen Belehrung des Lesepublikums begreift.

In seiner zu Lebzeiten unveröffentlichten Apologie oder Schutzschrift für die vernünftigen Verehrer Gottes formulierte er eine im Geist des Rationalismus gehaltene Kritik des christlichen Wunderglaubens, der biblischen Prophetenberichte und der geoffenbarten Wahrheiten über die mosaische Religion. Zugleich plädierte er für eine historisch-kritische Lesart der Heiligen Schrift, deren Textzeugnisse er als Dokumente und Überlieferungen ohne letzten spirituellen Wahrheitsgehalt aufgefasst wissen wollte (diesen sah Reimarus allein in den mündlich überlieferten Traditionen der christlichen Gemeinden verankert).

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